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Große Nachfrage: Pana liest erneut am 21. November 2026
Die Buchpremiere von Panagiotis Kafritsas auf Schloss Solitude stieß auf großes Interesse. Aufgrund der positiven Resonanz gibt es nun eine Fortsetzung: Am Samstag, 21. November 2026, findet eine zweite Lesung von „Philosophien in einem Morgan“ statt. Wer beim ersten Mal nicht dabei sein konnte, bekommt damit eine weitere Gelegenheit, den Autor und seine außergewöhnliche Geschichte persönlich kennenzulernen.
KD MAGAZIN / KULTUR & PERSÖNLICHKEITEN
Wenn das Leben den Roman einholt
Ein Neurochirurg, ein Morgan und ein Buch voller Fragen. Auf Schloss Solitude präsentierte Panagiotis „Pana“ Kafritsas seinen Roman. Die Geschichte dahinter reicht weit über einen klassischen Literaturabend hinaus.
ORT: Schloss Solitude, Stuttgart
DATUM: 14. Oktober 2026
FORMAT: KD Reportage
REDAKTION: KD Magazin
Manchmal ist es nicht die Geschichte selbst, die uns überrascht. Sondern der Moment, in dem sie plötzlich Wirklichkeit wird.
Panagiotis Kafritsas hat einen Roman geschrieben, in dem sein Protagonist mit den Symptomen eines Herzinfarkts konfrontiert wird. Das Manuskript war längst abgeschlossen, als der Autor im Juni 2026 selbst einen Herzinfarkt erlitt.
Eine bemerkenswerte, auch bedrückende Parallele und der Hintergrund einer Buchpremiere, die am 14. Oktober im Business Club Stuttgart auf Schloss Solitude stattfand.
Das KD Magazin war bei der Premiere dabei. Vor der historischen Kulisse stand ein Morgan-Roadster, auf dessen Motorhaube das Buch lag. Drinnen begegneten sich Literaturinteressierte, Automobilbegeisterte und Gäste aus dem regionalen Netzwerk.
Wer nur eine Lesung erwartet hatte, fand eine Geschichte über das Unterwegssein, das Innehalten und die Frage, was uns im Leben tatsächlich wichtig ist.
KD MAGAZIN · REPORTAGE
Inhaltsverzeichnis
- Ein Schloss, zwei Welten
- Vom Operationssaal auf die Landstraße
- Vier Jahre, ein Füller und zwanzig Illustrationen
- Wer ist NoRMan?
- Als das Leben den Roman einholte
- Eine Lesung mit persönlicher Note
- Werner Eisele: Ein Leben für die Formel 1
- Kunst und Begegnungen
- Kulinarischer Genuss
- Exklusive Leseprobe
- Das KD-Fazit
01 | Ein Schloss, zwei Welten – und ein Abend voller Geschichten
Schloss Solitude gehört zu jenen Orten in Stuttgart, an denen schon die Ankunft Teil des Erlebnisses wird. Die geschwungenen Treppen, die symmetrische Architektur und die weitläufige Fläche vor dem Schloss geben jeder Veranstaltung eine besondere Bühne.
An diesem Oktoberabend traf das historische Ensemble auf ein Fahrzeug, dessen Formensprache ebenfalls aus einer anderen Zeit zu stammen scheint: einen Morgan mit langer Motorhaube, runden Scheinwerfern und markanten Kotflügeln.
Die Verbindung wirkte erstaunlich selbstverständlich. Das Schloss erzählt von Tradition und handwerklicher Gestaltung; der Roadster steht für eine Automobilkultur, die bewusst nicht jedem modischen Trend folgt.
Veranstaltungsort war der Business Club Stuttgart auf Schloss Solitude. Zwischen Gesprächen und ersten Begegnungen wurde schnell sichtbar, dass es hier nicht um eine gewöhnliche Verkaufspräsentation ging.
Menschen kamen wegen des Autors, wegen der Fahrzeuge, wegen der Literatur und nicht zuletzt, weil sich aus diesen Interessen immer wieder neue Gespräche entwickeln.
Zur Atmosphäre gehörte auch die Begegnung mit Schlossgastronom Jörg Mink. Mit seiner gastronomischen Präsenz auf Schloss Solitude verbindet er einen besonderen Ort mit einem zeitgemäßen Veranstaltungserlebnis.
02 | Vom Operationssaal auf die Landstraße
Beruflich arbeitet Panagiotis „Pana“ Kafritsas als Neurochirurg. Sein Alltag ist von einer medizinischen Disziplin geprägt, in der Konzentration, Erfahrung und Verantwortung eine besonders große Rolle spielen.
Außerhalb dieses Berufs hat er eine zweite Leidenschaft: Automobile. Doch während sportliche Leistungswerte bei vielen Enthusiasten den Ausschlag geben, scheint ihn an seinem heutigen Fahrzeug etwas anderes zu faszinieren.
Kafritsas fährt einen Morgan Plus Four. Ein Auto, das sich schon optisch gegen die Austauschbarkeit moderner Fahrzeuge stellt. Die britische Marke hält an klassischen Proportionen und einer eigenständigen Konstruktionsphilosophie fest.
Dabei ist der Roadster kein bloßes Schön-Wetter-Auto, sondern ein Fahrzeug, das der Autor im Alltag nutzt mit offenem Verdeck und möglichst unmittelbarem Kontakt zur Umgebung.
In einem offenen Wagen wird aus einer gewöhnlichen Fahrt oft ein Erlebnis. Geräusche werden intensiver, Veränderungen in der Luft sind direkt spürbar, der Weg bekommt ein eigenes Gewicht.
Für Kafritsas wurde der Morgan zum Begleiter einer gedanklichen Reise. Über Lebensentscheidungen, Glück, Erinnerungen und die kleinen Momente, die im Alltag allzu leicht verloren gehen.
Was verändert sich, wenn nicht mehr das Ankommen zählt, sondern der Weg dorthin?
KD REDAKTION · EINORDNUNG
03 | Vier Jahre, ein Füller und zwanzig Illustrationen
Ein Buch zu schreiben ist für sich genommen bereits ein größeres Vorhaben. Kafritsas entschied sich dabei für einen Weg, der selbst ein Stück weit aus der Zeit gefallen wirkt: Er schrieb sein Manuskript zunächst von Hand.
Mit einem Füller, über einen Zeitraum von rund vier Jahren. Erst danach wurde das Geschriebene digital übertragen.
Gerade darin liegt eine Parallele zu seinem Morgan. Es geht nicht um die schnellste Methode, sondern um eine bewusst gewählte Form. Wer mit der Hand schreibt, kann Gedanken nicht so mühelos verschieben, löschen oder neu zusammensetzen wie am Computer.
Jeder Satz verlangt ein anderes Tempo. Die handschriftliche Entstehung ist jedenfalls eine bemerkenswerte Entscheidung in einer Zeit, in der nahezu jede Form kreativer Arbeit digital unterstützt wird.
Auch für die visuelle Gestaltung griff Kafritsas selbst zum Stift. 20 Illustrationen fertigte er für seinen Roman an. Zusammen mit dem Hardcover und dem hochwertig gestalteten Buchkörper entstand ein Werk von rund 260 Seiten.
Der Roman heißt „Philosophien in einem Morgan – Roof down until the storm has a name“. Schon der Titel kündigt an, dass der Morgan hier weniger eine technische Hauptrolle spielt als eine erzählerische: Er ist der Ort, an dem die Gedanken in Bewegung kommen.
KD BUCHPROFIL
Philosophien in einem Morgan
Autor: Panagiotis Kafritsas
Untertitel: Roof down until the storm has a name
Genre: Autofiktionaler Roman
Umfang: rund 260 Seiten
Gestaltung: 20 Illustrationen des Autors
Besonderheit: zunächst von Hand geschrieben
04 | Wer ist NoRMan – und warum fährt er mit?
Im Mittelpunkt des Romans steht ebenfalls ein Mann namens Pana, der als Neurochirurg arbeitet und mit dem Morgan unterwegs ist. Damit ist die Nähe zwischen Autor und literarischer Hauptfigur offensichtlich.
Kafritsas bezeichnet sein Werk als autofiktionalen Roman: Persönliche Bezüge verbinden sich mit erzählerischer Gestaltung und bewusst gesetzten Freiräumen.
Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei NoRMan, ein geheimnisvoller Begleiter. Während der Fahrten entwickeln sich Gespräche, in denen kleine Alltagsbeobachtungen ebenso Platz haben wie die großen Fragen des Lebens.
Was macht ein gelungenes Leben aus? Warum schieben Menschen Dinge auf, obwohl sie ihnen wichtig sind? Welche Ereignisse verändern unseren Blickwinkel dauerhaft?
Der Roman ist damit nicht nur eine Hommage an ein Automobil. Er nutzt die Bewegung des Roadsters, um Gedanken Raum zu geben. Das Ergebnis verbindet Reiseerlebnis und philosophische Erkundung, ohne dass man selbst ein ausgesprochener Autofreund sein muss, um die Themen dahinter zu verstehen.
Wer NoRMan wirklich ist und welche Bedeutung dieser Begleiter für die Geschichte hat, möchten wir an dieser Stelle bewusst nicht vorwegnehmen. Genau solche offenen Fragen sind schließlich Teil des Lesevergnügens.
05 | Als das Leben eine bereits geschriebene Szene einholte
Es gibt Zufälle, bei denen man im ersten Moment nach einer Erklärung sucht. Die Geschichte von Kafritsas und seinem Roman gehört dazu.
Bereits im Frühjahr 2025 war das Manuskript abgeschlossen. In der Handlung erlebt der fiktive Pana die Symptome eines Herzinfarkts. Dass diese literarische Szene einmal einen so persönlichen Bezug erhalten würde, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen.
DER UNERWARTETE WENDEPUNKT
Im Juni 2026 erlitt Panagiotis Kafritsas selbst einen Herzinfarkt.
Der Zeitpunkt ist das Bemerkenswerte: Die betreffende Passage war zuvor bereits geschrieben. Es handelt sich also nicht um eine nachträglich eingearbeitete autobiografische Episode, sondern um eine beunruhigende Überschneidung zwischen einer erfundenen Situation und einer späteren Erfahrung.
Daraus lässt sich keine mystische Vorhersage ableiten. Doch emotional verändert ein solches Ereignis die Wahrnehmung eines Textes. Über die eigene Vergänglichkeit nachzudenken, ist etwas anderes, als unvermittelt mit der Verletzlichkeit des eigenen Lebens konfrontiert zu werden.
Fragen, die auf dem Papier zunächst philosophisch wirken, können in einem einzigen Moment existenziell werden.
Bemerkenswert ist auch die Spannung zu seinem Beruf. Wer in der Medizin arbeitet, kennt Erkrankungen und ihre Folgen aus fachlicher Perspektive. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich eine persönliche Erkrankung deshalb leichter einordnen lässt.
In der Geschichte um „Philosophien in einem Morgan“ treffen diese beiden Blickwinkel unvermittelt aufeinander: der Arzt, der über Lebensfragen schreibt, und der Mensch, dessen eigene Lebensgeschichte eine unerwartete Wendung nimmt.
Das macht den Roman nicht allein wegen eines außergewöhnlichen Zufalls interessant. Es verstärkt vielmehr das zentrale Thema, das ihn von Anfang an begleitet: die Frage, wie wir mit der Zeit umgehen, die uns zur Verfügung steht.
Die Geschichte handelt vom Leben. Und das Leben hat ihr eine zusätzliche Bedeutung gegeben.
KD REDAKTION · EINORDNUNG
06 | Wenn aus geschriebenen Gedanken gesprochene Worte werden
Bei der Buchpremiere im Business Club Stuttgart erhielt die Geschichte schließlich eine Stimme. Kafritsas stellte sein Werk nicht nur vor, sondern las gemeinsam mit seiner Tochter Julia ausgewählte Passagen.
Dadurch bekam der Abend eine persönliche Note, die weit über eine klassische Präsentation von Titel, Inhalt und Erscheinungsdatum hinausging.
Gerade bei einem Buch, das sich so intensiv mit Wahrnehmung und Lebensentscheidungen auseinandersetzt, verändert das Vorlesen die Wirkung. Gedanken, die im gedruckten Text ihren eigenen Rhythmus finden, werden plötzlich zu gesprochenen Sätzen.
Pausen, Tonfall und die Atmosphäre des Raumes geben ihnen eine neue Ebene. Gleichzeitig entsteht ein gemeinsamer Moment zwischen Autor und Publikum, der sich beim stillen Lesen so nicht wiederholen lässt.
Die Aufnahmen des KD Magazins zeigen den Raum der Lesung und Gäste, die dem Vortrag zuhören. Sie sind ein wichtiger Bestandteil dieser Reportage: Sie vermitteln einen Eindruck von jenem Abend, an dem ein jahrelanges persönliches Projekt erstmals gemeinsam mit einem Publikum erlebt wurde.
07 | Werner Eisele: Ein Leben im Blickfeld der Formel 1
Zwischen all den Geschichten rund um Morgan und Literatur war bei der Buchpremiere noch eine weitere Persönlichkeit zu entdecken: Werner Eisele.
Der gebürtige Stuttgarter gehört zu den bekannten Motorsportfotografen Deutschlands. Über Jahrzehnte dokumentierte er Rennwagen, Fahrer, Rennstrecken und jene Momente, in denen sich Triumphe und Tragödien des Motorsports oft sehr nahe waren.
Eisele fotografierte bereits in den 1960er-Jahren den Rennsport. Aus Begegnungen mit Fahrern, Mechanikern und Verantwortlichen entstand im Laufe der Zeit ein umfangreiches fotografisches Archiv.
Seine Aufnahmen wurden in Medien, Ausstellungen und Bildbänden gezeigt. Seine Arbeit dokumentiert nicht nur Fahrzeuge auf der Rennstrecke, sondern auch die Menschen hinter dem internationalen Motorsport.
Es ist eine besondere Verbindung, dass ausgerechnet er das Geleitwort zu „Philosophien in einem Morgan“ geschrieben hat.
Hier begegnen sich zwei Arten, automobile Leidenschaft festzuhalten: Der eine dokumentiert die Geschichte des Motorsports in Bildern, der andere verarbeitet Erlebnisse und Gedanken zu Literatur.
Während ein Fotograf oft innerhalb eines Sekundenbruchteils entscheiden muss, wann er den Auslöser betätigt, setzt sich ein Autor über Monate oder Jahre mit seinen Gedanken auseinander.
Beide beschäftigen sich jedoch mit einem ähnlichen Anliegen: Sie versuchen, flüchtige Momente festzuhalten und ihnen eine Bedeutung zu geben, die über den Augenblick hinausreicht.
Auch für das KD Magazin war seine Anwesenheit eine besondere Begegnung. Auf einem unserer Fotos steht Werner Eisele gemeinsam mit Panagiotis Kafritsas vor dem
hellgrau ( dove grey ) Morgan.
Ein Bild, das mehr als nur zwei Personen dokumentiert: Es verbindet Motorsportgeschichte und eine sehr persönliche Buchgeschichte vor der Kulisse von Schloss Solitude.
Werner Eisele, Verfasser des Geleitworts, gemeinsam mit Panagiotis Kafritsas.
KD PERSÖNLICHKEITEN
Werner Eisele
Tätigkeit: Motorsportfotograf
Schwerpunkt: Internationale Rennsportfotografie und Formel 1
Besonderheit: Jahrzehntelange fotografische Dokumentation des Motorsports
Beitrag zum Roman: Geleitwort
08 | Kunst, Begegnungen und die Geschichten dazwischen
Eine Veranstaltung wie diese lebt nicht ausschließlich von dem, was auf der eigentlichen Bühne geschieht. Auch die Bilder im Raum, kurze Gespräche im Foyer und Begegnungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen prägen das Gesamtbild.
Zwischen Literatur und Automobilkultur eröffnen sich immer wieder neue Anknüpfungspunkte: Handwerk, Design, Fotografie, Erinnerung und die Lust, Geschichten zu erzählen.
Gerade die ungewöhnliche Zusammenstellung der Interessen machte den Abend vielseitig. Wo das Automobil für den einen ein technisches Meisterwerk ist, steht es für den anderen als Sinnbild für Freiheit, persönliche Erinnerungen oder die Freude am Unterwegssein.
Auch die Kunst bot einen weiteren visuellen Zugang zur Veranstaltung. Die entsprechenden Eindrücke haben wir in unseren Aufnahmen festgehalten und ergänzen an dieser Stelle noch die Angaben zum ausgestellten Werk beziehungsweise zum Künstler.
09 | Ravioli, Kalbsbäckle und ein süßer Abschluss
Zur Atmosphäre auf Schloss Solitude gehörte an diesem Abend auch das kulinarische Angebot. Gerade bei einer Buchpremiere, die zugleich Raum für Gespräche und persönliche Begegnungen bietet, wird Gastronomie zu mehr als einem begleitenden Programmpunkt.
Sie schafft die Gelegenheit, Eindrücke auszutauschen, nachzufragen und den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.
Auf dem Menü standen unter anderem Ravioli mit Feige und Frischkäse in Zitronensauce, Kalbsfleischküchle und Kalbsbäckle in eigener Sauce.
Hinzu kam eine große Dessertauswahl, die auch in den Videoaufnahmen des KD Magazins festgehalten wurde.
So schloss sich der Bogen eines abwechslungsreichen Abends: von der ersten Begegnung mit den Morgan-Fahrzeugen über die Lesung bis zu Gesprächen bei gutem Essen.
Schloss Solitude bot dafür einen Rahmen, der weit über den üblichen Ablauf einer Buchpräsentation hinausging. Die historische Umgebung und die Gastronomie trugen dazu bei, dass sich zwischen den einzelnen Programmpunkten immer wieder Gelegenheiten für persönliche Begegnungen ergaben.
10 | Exklusive Leseprobe: Ein Blick zwischen die Buchdeckel
Manche Geschichten muss man selbst lesen, um ihre besondere Atmosphäre zu verstehen. „Philosophien in einem Morgan“ gehört zweifellos dazu. Denn die Verbindung aus automobilen Erlebnissen, persönlichen Gedanken und philosophischen Fragen entfaltet ihren eigenen Reiz vor allem zwischen den Buchseiten.
Für alle, die neugierig geworden sind, bietet das KD Magazin einen besonderen Einblick: Mit einer exklusiven Leseprobe aus dem Roman von Panagiotis Kafritsas können unsere Leserinnen und Leser direkt in seine Gedankenwelt eintauchen.
Auf den folgenden Buchseiten begegnen wir der besonderen Erzählweise des Autors und erhalten einen ersten Eindruck davon, wie aus Fahrten mit einem britischen Roadster eine Reise zu den großen Fragen des Lebens wird.
Vielleicht weckt bereits dieser kleine Einblick die Lust, Pana und seinen geheimnisvollen Begleiter NoRMan auf ihrer weiteren Reise zu begleiten.
Wer anschließend mehr über den Roman erfahren oder das vollständige Buch entdecken möchte, findet alle weiteren Informationen direkt auf der offiziellen Website des Autors.
KD MAGAZIN · EXKLUSIVE LESEPROBE
Philosophien in einem Morgan
Entdecke einen exklusiven Einblick in den Roman von Panagiotis Kafritsas. Die Leseprobe kannst du direkt hier lesen oder separat öffnen.
Eine exklusive Leseprobe für die Leserinnen und Leser des KD Magazins.
BUCH & WEITERE INFORMATIONEN
Philosophien in einem Morgan
Panagiotis Kafritsas verbindet automobile Leidenschaft, persönliche Erfahrungen und philosophische Fragen zu einem autofiktionalen Roman.
Autor: Panagiotis Kafritsas
Untertitel: Roof down until the storm has a name
Genre: Autofiktionaler Roman
Umfang: rund 260 Seiten
11 | KD-Fazit: Nicht jede wichtige Reise braucht ein Ziel
Was bleibt von einer Buchpremiere, bei der ein Sportwagen fast ebenso selbstverständlich dazugehört wie ein Lesepult?
Vor allem die Erkenntnis, dass ungewöhnliche Interessen Menschen zusammenbringen können. Bei Panagiotis Kafritsas verbindet sich die Begeisterung für einen britischen Roadster mit einem Beruf, der täglich höchste Verantwortung verlangt, und mit einer literarischen Neugier auf die großen Fragen des Lebens.
Bemerkenswert ist nicht nur, dass aus diesen Gedanken ein Buch geworden ist. Es ist die Konsequenz, mit der der Autor sein Projekt umgesetzt hat: vier Jahre Arbeit, ein handschriftliches Manuskript, eigene Illustrationen und der Wunsch, seine Ideen in einer hochwertigen Buchform festzuhalten.
Hinzu kommt jene unerwartete Überschneidung zwischen erfundener Herzinfarkt-Szene und persönlicher Erfahrung, die das Buch in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt.
Die Begegnung mit Werner Eisele, die Kulisse von Schloss Solitude und der gemeinsame Abend mit den Gästen ergänzten diese Geschichte um weitere Perspektiven.
Es ging um Automobile und Literatur, aber ebenso um Lebenswege, Erinnerungen und die Kunst, einen Moment bewusst wahrzunehmen.
Vielleicht liegt darin auch eine der wichtigsten Eigenschaften dieses Romans. Er verlangt nicht, dass jeder Leser die Faszination für einen Morgan teilt. Er lädt vielmehr dazu ein, über das eigene Leben nachzudenken – unabhängig davon, ob man lieber Auto fährt, spazieren geht oder sich zu Hause mit einem guten Buch zurückzieht.
Die großen Lebensfragen lassen sich nicht auf einer einzigen Fahrt beantworten. Aber manchmal genügt ein kleiner Perspektivwechsel, um sie überhaupt wieder bewusst wahrzunehmen.
UNSER KD-FAZIT
Manchmal sind es nicht die spektakulärsten Reisen, die den größten Eindruck hinterlassen. Sondern diejenigen, bei denen man plötzlich beginnt, genauer hinzusehen auf die Landschaft, die Menschen neben einem und vielleicht auch auf das eigene Leben.
KD MAGAZIN · STUTTGART & LUDWIGSBURG
Eigene Bild- und Videoaufnahmen von der Buchpremiere am 14. Oktober 2026.
Weitere Informationen:
Offizielle Buchwebsite













