Elegantes Outfit, rostige Schiffscontainer, Sonnenuntergang, starke Posen – ich liebe es, bei Shootings mit solchen Kontrasten zu spielen.
Meine Inspiration ziehe ich aus typischen Fashion-Magazinen, die Fabriken, Lagerhallen oder Kraftwerke als Kulisse für hochwertige Editorials wählen.
Aber was ist so besonders daran, genau solche Locations zu nutzen?


Zwischen Rost und Seide
Beton, Stahl und Rost treffen auf besondere Stoffe, elegante Silhouetten und moderne Schnitte. Solche Hintergründe sind aus Magazinen wie Vogue, Harper’s Bazaar und Co. gar nicht mehr wegzudenken.
Die Models und ihre Kleidung heben sich in massiven und rauen Umgebungen ab und wirken dadurch umso exklusiver. Das unerwartete Umfeld zieht die Aufmerksamkeit an sich, fesselt den Betrachter und regt ihn zum Nachdenken an.
Träger, Rohre und Seile erschaffen geometrische Linien, die dem Bild Struktur geben. Gleichzeitig erzählt die Umgebung auch ihre eigene Geschichte.
Sie erinnert an die harte Arbeit und das Handwerk in der Modeindustrie und verbindet diese mit dem fertigen Endergebnis. Die richtigen Posen und bestimmte Ausdrücke untermalen das Ganze und geben den Fotos eine selbstbewusste und rebellische Wirkung.

Warum Industrie und Fashion funktionieren
Rost × Eleganz
Struktur × Silhouette
Industrie × Editorial
Der Stuttgarter Hafen
Sicherlich nicht der beliebteste Teil Stuttgarts und dennoch unglaublich wichtig: der Neckarhafen. Auf rund 100 Hektar werden hier tagtäglich Tonnen an Gütern zwischen Schiff, Bahn und Lkw bewegt. Mit seinen drei Becken und der eigenen, 32 km langen Hafenbahn ist dieser Ort ein wichtiger logistischer Knotenpunkt und Teil des europäischen Wasserstraßennetzes.
Die rostigen Container und rauen Fabrikgelände der ca. 50 angrenzenden Unternehmen erzeugen eine Umgebung, die bewusst etwas Rohes und Unperfektes mitbringt. Und genau dieser Gegensatz eignet sich perfekt für ein solches Shooting.

Der Hafen mitten in Stuttgart
Hektar Fläche
Hafenbecken
Hafenbahn
angrenzende Unternehmen

Filmsimulationen
Eine tolle Funktion, die Fujifilm mit seinen Kameras bietet, sind die Filmsimulationen.
Diese stützen sich auf die jahrzehntelange Erfahrung bei der Entwicklung von analogen Filmen und übertragen deren charakteristische Bildästhetik in die digitale Fotografie. Je nach Belieben können dadurch verschiedene Kontraste und Farbtöne erzeugt werden, die man mit zusätzlichen Einstellungen verfeinern kann.
Mein persönlicher Favorit, der auch bei diesem Shooting zum Einsatz kam: die Filmsimulation Classic Chrome.
Geeignet vor allem für Street-, Reportage- und Fashionfotografie, zeichnet sich diese Simulation durch entsättigte Farben, kühle Schatten und verstärkten Kontrast aus. Diese Eigenschaften spiegeln sich in meinem fotografischen Stil wider und passen perfekt zu meinen Motiven.
Classic Chrome
Du hast ähnliche Ideen und möchtest auch solche Fotos kreieren?
Schreib mir, was dir vorschwebt, und wir planen gemeinsam ein Shooting ganz nach deinen Vorstellungen!

Über den Creator
Nico Quaranta
Portrait · Event · Editorial
Für Menschen, die mehr als schöne Bilder wollen. Weitere Beiträge von Nico Quaranta findest du auf seinem Creator Account.








