Second Skin – Wenn Kleidung beginnt, Geschichten zu erzählen
Ein Abend im Württembergischen Kunstverein Stuttgart zeigte, dass Mode weit mehr sein kann als Stoff, Schnitte und Trends.
Bei „Second Skin“ standen nicht perfekte Körper im Mittelpunkt, sondern Menschen, ihre Identität und die Frage, wie Kleidung Zugehörigkeit schaffen – oder ausschließen – kann.
Inhaltsverzeichnis
01 · Kleidung ist niemals nur Kleidung
03 · Die Idee begann mit einer einfachen Frage
04 · Wenn Kleidung zur zweiten Haut wird
05 · Geschichten, die unter die Haut gehen
06 · Mode beginnt beim Menschen
08 · Ein neuer Blick auf den Menschen
09 · Wie geht es nach Second Skin weiter?
10 · Stimmen eines besonderen Abends
Kleidung ist niemals nur Kleidung
Jeden Morgen treffen wir eine Entscheidung, ohne groß darüber nachzudenken. Wir greifen zu einer Jeans, einem Hemd oder einem Pullover und verlassen das Haus. Kleidung begleitet unseren Alltag so selbstverständlich, dass wir kaum hinterfragen, welche Bedeutung sie eigentlich hat.
Doch was passiert, wenn Kleidung nicht passt – nicht wegen der Größe, sondern weil sie den eigenen Körper, die eigenen Bedürfnisse oder die eigene Lebensrealität nicht berücksichtigt? Was bedeutet Mode für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, neurodivers sind oder deren Körper nicht den Vorstellungen einer Industrie entspricht, die seit Jahrzehnten auf Normgrößen ausgerichtet ist?
Mit genau diesen Fragen beschäftigte sich das Projekt „Second Skin – Mein Körper, meine Identität“, das Ende Juni im Württembergischen Kunstverein Stuttgart im Rahmen des Wissenschaftsfestivals seine performative Modenschau präsentierte.
Wer an diesem Abend eine klassische Laufstegshow erwartete, wurde schnell überrascht. Es ging nicht um Kollektionen, Trends oder die nächste Saison. Im Mittelpunkt standen dreizehn Menschen, ihre persönlichen Geschichten und Kleidungsstücke, die gemeinsam mit Designerinnen und Designern speziell für sie entwickelt wurden. Kleidung wurde hier zur Sprache – und manchmal auch zur zweiten Haut.
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Mehr als eine Modenschau
Second Skin entstand aus einem inklusiven und partizipativen Prozess, der Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Altersgruppen und Lebensrealitäten zusammenbrachte. Gemeinsam mit elf Mode-, Kostüm- und Textildesignerinnen und -designern entstanden Kleidungsstücke, die nicht einem Trend folgen, sondern den Menschen, die sie tragen.
Die Idee dahinter wirkt auf den ersten Blick einfach, stellt jedoch viele gesellschaftliche Gewissheiten infrage: Warum orientiert sich Mode an wenigen Normen, obwohl Körper so unterschiedlich sind? Weshalb wird Individualität gefeiert, wenn sie bestimmten Schönheitsidealen entspricht – und gleichzeitig übersehen, wenn sie davon abweicht?
Genau an dieser Stelle setzt Second Skin an. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Begegnungen, Gesprächen und persönlichen Geschichten.
Die Veranstaltung verband Kunst, Mode, Wissenschaft und gesellschaftliche Fragen zu einem Format, das weit über eine klassische Ausstellung hinausging. Jede Präsentation war zugleich Einladung, genauer hinzusehen – nicht nur auf Kleidung, sondern vor allem auf den Menschen darin.
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Kurz vor Beginn der Modenschau füllte sich der Saal im Württembergischen Kunstverein Stuttgart. Die gespannte und zugleich ruhige Atmosphäre ließ bereits erahnen, dass die Besucherinnen und Besucher kein gewöhnliches Modeevent erwartete.
„Einfach in ein Geschäft zu gehen und eine Jeans anzuprobieren, ist ein Privileg.“
Jana Hotz · Künstlerische Leitung Second Skin
Die Idee begann mit einer einfachen Frage
Jana Hotz beschäftigte sich schon früh mit der Frage, welche Rolle Kleidung für unsere Identität spielt. Aus dieser Auseinandersetzung entwickelte sich nach und nach die Erkenntnis, dass Mode weit mehr ist als Design – sie entscheidet oft auch darüber, wer selbstverständlich dazugehören darf und wer auf Barrieren stößt.
Ein Gedanke, über den vermutlich die wenigsten Menschen im Alltag nachdenken.
Auch Viktoriia Vitrenko verbindet mit Kleidung persönliche Erinnerungen. Aufgewachsen in der Ukraine der 1990er-Jahre, erlebte sie eine Zeit, in der es nur wenig Kleidung und wenige Geschäfte gab und vielen Menschen schlicht die finanziellen Möglichkeiten fehlten, neue Kleidung zu kaufen. Vieles wurde deshalb selbst genäht, verändert, weitergegeben oder upgecycelt. Ein neues oder bereits getragenes Kleidungsstück zu bekommen, konnte dadurch zu etwas ganz Besonderem werden.
Diese Erfahrung prägt auch ihren Blick auf die heutige Diskussion über Mode und Nachhaltigkeit. Denn die Frage ist nicht nur, wie fair oder nachhaltig Kleidung produziert wird, sondern auch, wer sich beispielsweise fair produzierte Mode aus Bio-Baumwolle überhaupt leisten kann. Second Skin macht damit auch sichtbar, dass der Zugang zu Kleidung immer von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen geprägt wird.
Wenn Kleidung zur zweiten Haut wird
Während auf klassischen Laufstegen häufig Perfektion inszeniert wird, stand bei Second Skin etwas ganz anderes im Mittelpunkt: Echtheit. Die Menschen, die an diesem Abend über den Laufsteg gingen, präsentierten keine Mode, die einer Saison folgen sollte. Sie präsentierten einen Teil ihrer eigenen Geschichte.
Jedes Kleidungsstück war das Ergebnis intensiver Gespräche zwischen den Teilnehmenden und den Designerinnen und Designern. Gemeinsam wurde überlegt, welche Anforderungen Kleidung erfüllen muss, welche Erfahrungen Menschen im Alltag machen und wie sich Persönlichkeit, Komfort und Funktion miteinander verbinden lassen.
Dabei wurde schnell deutlich, dass Kleidung weit mehr ist als ein modisches Statement. Sie kann Selbstbewusstsein schenken, Sicherheit vermitteln oder helfen, den eigenen Körper so zu zeigen, wie man selbst gesehen werden möchte. Gleichzeitig kann sie aber auch ausgrenzen, wenn sie bestimmte Bedürfnisse schlicht nicht berücksichtigt.
Gerade diese Gegensätze machten den Abend so eindrucksvoll. Es ging nicht darum, Unterschiede hervorzuheben, sondern sie selbstverständlich werden zu lassen.
Bild Hände am Stoff, Reißverschluss, Knöpfe, Naht, Textur des Kleidungsstücks

Künstlerische Leiterin von Second Skin. Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin, Geschäftsführerin INTERAKT.

Künstlerische Leiterin von Second Skin. Sängerin, Dirigentin, Kuratorin, 1. Vorständin von INTERAKT.
Geschichten, die unter die Haut gehen
Die Teilnehmenden brachten ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und persönlichen Perspektiven ein. Gleichzeitig investierten die Designer*innen viel Zeit, Kreativität und Arbeit, um daraus individuelle Entwürfe und Outfits entstehen zu lassen. Erst dieses gemeinsame Arbeiten machte Second Skin zu dem, was an diesem Abend auf der Bühne zu erleben war.
Mit großer Offenheit erzählten die Teilnehmenden von ihrem Alltag, von Herausforderungen, aber auch von Momenten, die Mut gemacht haben. Viele dieser Geschichten wären im Alltag vermutlich nie erzählt worden. Hier bekamen sie eine Bühne – respektvoll, wertschätzend und ohne Mitleid.
Auch die beiden Initiatorinnen waren von der Offenheit überrascht. Jana Hotz beschreibt das Projekt als einen Prozess voller Vertrauen. Schon früh sei klar gewesen, dass die persönlichen Geschichten einen geschützten Rahmen benötigen würden. Umso bewegender sei es gewesen zu erleben, mit welcher Ehrlichkeit die Teilnehmenden ihre Erfahrungen teilten.
Auch Viktoriia Vitrenko erinnert sich an zahlreiche Gespräche, die sie nachhaltig geprägt haben. Besonders eine Geschichte blieb ihr im Gedächtnis: Eine Teilnehmerin erzählte, wie ihre Mutter nach ihrer Geburt alles dafür getan habe, ihr trotz ihrer Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Es war keine spektakuläre Geschichte – gerade ihre Einfachheit machte sie so bewegend.
In diesen Momenten wurde deutlich, worum es bei Second Skin wirklich ging: Menschen zuzuhören.
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Ein besonderer Moment des Abends: Statt lautem Klatschen bedankten sich viele Besucherinnen und Besucher mit dem Applaus der Gehörlosengemeinschaft – ein stilles, aber eindrucksvolles Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung.
Mode beginnt beim Menschen
Während der Vorbereitung beschäftigten sich die Initiatorinnen intensiv mit der Frage, warum Kleidung für viele Menschen selbstverständlich ist, für andere jedoch täglich neue Hürden bedeutet.
Schon kleine Details können darüber entscheiden, ob ein Kleidungsstück angenehm tragbar ist oder Schmerzen verursacht. Eine Naht an der falschen Stelle kann für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zu Druckstellen führen. Verschlüsse können unpraktisch sein. Materialien können sensorisch belastend wirken.
Doch Second Skin denkt das Thema noch weiter. Nicht nur Menschen mit Behinderung erleben, dass Kleidung oft nicht zu ihrem Körper passt. Auch viele andere kennen das Gefühl, lange nach einem Kleidungsstück zu suchen, das wirklich sitzt.
Für Viktoriia Vitrenko zeigt genau das ein grundsätzliches Problem der heutigen Modeindustrie. Statt möglichst viele identische Kleidungsstücke zu produzieren, wünscht sie sich eine Zukunft, in der Kleidung stärker an den Menschen angepasst wird – unabhängig von Alter, Körperform oder individuellen Bedürfnissen. Eine Vision, die nicht nur mehr Teilhabe schaffen könnte, sondern auch nachhaltiger wäre.
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Gemeinsam etwas schaffen
Dass Second Skin gelingen konnte, ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit.
Designerinnen, Künstler, Bewegungscoaches, Wissenschaftlerinnen, Dolmetscherinnen, Fotografen und zahlreiche weitere Mitwirkende arbeiteten über viele Monate gemeinsam an dem Projekt. Unterstützt wurde der Prozess unter anderem durch Expertinnen und Experten aus Mode, Textilforschung, Kunst und Inklusion.
Besonders eindrucksvoll war die Zusammenarbeit zwischen den 13 Teilnehmenden und den elf Designerinnen und Designern. Aus Gesprächen entstanden Ideen, aus Ideen Entwürfe und schließlich Kleidungsstücke, die so individuell waren wie die Menschen selbst.
Die Choreografie, die Musik, das Licht und die persönliche Begleitung machten aus der Modenschau schließlich eine performative Inszenierung, in der jede einzelne Geschichte ihren Platz fand.
Barrierefreiheit war dabei nicht nur eine organisatorische Ergänzung, sondern ein aktiver Bestandteil der performativen Modenschau. Die kreative Live-Audiodeskription von Jasmin Schädler und Peter Luttringer sowie die Live-DGS-Dolmetschung von Tanja Lilienblum-Steck und Angela M. Tuscher waren unmittelbar in die Inszenierung eingebunden. So wurde die Modenschau für ein diverses Publikum zugänglich und zugleich um weitere Ausdrucksebenen erweitert.
Ein neuer Blick auf den Menschen
Vielleicht war genau das die wichtigste Botschaft des Abends.
Nicht Kleidung definiert einen Menschen. Sondern der Mensch gibt seiner Kleidung Bedeutung.
Die Initiatorinnen wünschen sich deshalb vor allem eines: Dass Besucherinnen und Besucher künftig nicht mehr vorschnell urteilen, sondern neugieriger werden. Dass sie hinter einem Kleidungsstück den Menschen sehen, der es trägt – mit seiner Geschichte, seinen Erfahrungen und seiner Persönlichkeit.
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„Ich bin alt und möchte mich dennoch zeigen.“
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Ein einfacher Satz. Und vielleicht einer, der länger nachhallt als jede Modenschau.
Wie geht es nach Second Skin weiter?
Mit der letzten Szene auf dem Laufsteg endete zwar die Veranstaltung – die Idee dahinter lebt jedoch weiter.
Für INTERAKT ist Second Skin kein einmaliges Projekt, sondern Teil einer künstlerischen Arbeit, die gesellschaftliche Themen sichtbar macht und Menschen miteinander ins Gespräch bringt. In den kommenden Monaten stehen bereits neue Projekte auf dem Programm – von einem kleinen Interventionsfestival in Stuttgart (01.-04.10.2026) über inklusive Formate in Leipzig bis hin zu Workshops zur Erinnerungskultur über inklusive Formate bis hin zu internationalen Kooperationen und interdisziplinären Produktionen.
Auch das zehnjährige Bestehen von INTERAKT wirft bereits seine Schatten voraus. Kunst verstehen die Verantwortlichen dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Möglichkeit, Begegnungen zu schaffen und gesellschaftliche Themen aus neuen Perspektiven erlebbar zu machen.
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Neue Formate zur Erinnerungskultur sowie kreative Workshops schaffen Begegnungen und fördern den gesellschaftlichen Dialog.
projekte
Künstlerische Projekte rund um Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe stehen in den kommenden Monaten im Mittelpunkt.
Kooperationen
Internationale Musik- und Kunstprojekte verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und schaffen neue Perspektiven.
Das zehnjährige Bestehen von INTERAKT bildet den Auftakt für neue Projekte, Kooperationen und gesellschaftliche Impulse.
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Stimmen eines besonderen Abends
„Ich habe heute nicht gelernt, anders auf Mode zu schauen – sondern anders auf Menschen.“
„Mich hat beeindruckt, mit welcher Offenheit die Teilnehmenden ihre Geschichten erzählt haben. Das war unglaublich ehrlich.“
„Ich werde künftig bewusster darüber nachdenken, dass Kleidung für viele Menschen weit mehr bedeutet als Stil oder Geschmack.“
„Eine Modenschau, die nicht Perfektion zeigt, sondern Persönlichkeit. Genau davon brauchen wir mehr.“
Eine Begegnung, die nachwirkt
Zwischen all den Gesprächen blieb mir eine Begegnung besonders im Gedächtnis. Ich unterhielt mich mit einer Rollstuhlfahrerin über ein Thema, das auf den ersten Blick völlig alltäglich wirkt: Regenjacken.
Sie erklärte mir, dass herkömmliche Jacken beim Sitzen ihre Beine oft nicht ausreichend bedecken. Während viele Menschen im Regen einfach den Reißverschluss schließen und weiterlaufen, bedeutet dieselbe Jacke für sie, dass ihre Beine nass werden.
Es war ein kurzer Moment, der meinen Blick auf den Alltag verändert hat. Viele Barrieren bleiben unsichtbar – bis jemand den Mut hat, sie mit anderen zu teilen.
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Bildhinweis: KI-generierte Illustration. Das Motiv wurde bewusst anonym erstellt, um das Thema zu veranschaulichen, ohne reale Personen oder ihre Privatsphäre zu beeinträchtigen.
INTERAKT entwickelt interdisziplinäre Kunst- und Kulturprojekte, die gesellschaftliche Themen sichtbar machen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen, Teilhabe und die Überzeugung, dass Kunst weit mehr sein kann als Unterhaltung – sie kann Perspektiven verändern.
Ob Inklusion, Erinnerungskultur, Musik, Wissenschaft oder internationale Kooperationen – INTERAKT verbindet unterschiedliche Disziplinen zu Projekten, die Menschen zusammenbringen und nachhaltige Impulse für die Gesellschaft setzen.
KD Fazit
„Second Skin“ hat eindrucksvoll gezeigt, dass Mode weit mehr sein kann als Kleidung. Sie kann Identität ausdrücken, Barrieren sichtbar machen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Der Abend machte deutlich, wie wichtig es ist, unterschiedliche Lebensrealitäten mitzudenken und Gestaltung als etwas zu verstehen, das allen Menschen Teilhabe ermöglicht. Gerade Projekte wie dieses erinnern daran, dass Kunst und Kultur dann ihre größte Wirkung entfalten, wenn sie nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden. Ein inspirierender Abend, der lange nachwirkt und zeigt, wie viel gesellschaftliche Kraft in Kreativität, Offenheit und Begegnung steckt.

Über das KD Magazin
Das KD Magazin berichtet über Unternehmen, Innovationen, Gastronomie, Kultur, Events und inspirierende Persönlichkeiten aus Stuttgart, Ludwigsburg und der Region. Mit Reportagen, Interviews und Hintergrundgeschichten möchten wir spannende Entwicklungen sichtbar machen und Menschen miteinander vernetzen.










