30. AUGUST 2026
THE LOH COLLECTION
GOLD RUN
LESEZEIT 5 MIN.
Wir kamen wegen den Autos.
Wir blieben wegen den Menschen.
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Gold Run trifft auf automobile Geschichte. Beim gemeinsamen Besuch des Nationalen Automuseums The Loh Collection haben wir einen Tag erlebt, der mit außergewöhnlichen Fahrzeugen begann und am Ende vor allem wegen der Menschen dahinter in Erinnerung bleibt.

Natürlich wussten wir vorher, dass uns an diesem Sonntag einige außergewöhnliche Autos erwarten würden. Porsche, McLaren, Lamborghini und automobile Träume, bei denen man sich durchaus zweimal umdreht.
Was wir nicht wussten, war, wie wenig die Autos am Ende mit dem zu tun haben würden, was uns von diesem Tag besonders in Erinnerung geblieben ist.
Als wir gegen 12 Uhr auf dem Parkplatz des Nationalen Automuseums The Loh Collection ankamen, war da zunächst trotzdem dieser klassische Moment. Ankommen, schauen, staunen. Nach und nach füllte sich der Parkplatz, Türen gingen auf, Motoren verstummten und überall entstanden kleine Gesprächsgruppen.
Natürlich wurde über Autos gesprochen. Welches Modell, welche Ausstattung, welche Erfahrungen. Und vermutlich wurde an diesem Mittag auch das eine oder andere Fahrzeug gedanklich bereits gegen ein anderes getauscht.
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Zum ersten Mal dabei und trotzdem sofort mittendrin
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Für uns vom KD Magazin war es der erste Gold Run. Entsprechend waren wir gespannt, wie eine bestehende Community auf zwei neue Gesichter mit Kamera, Mikrofon und ziemlich vielen Fragen reagieren würde.
Die Antwort kam schnell. Ausgesprochen unkompliziert.
Wir wurden offen aufgenommen, vorgestellt, in Gespräche einbezogen und hatten bereits auf dem Parkplatz die ersten Begegnungen, aus denen deutlich längere Gespräche wurden als ursprünglich geplant.
Keine geschlossene Gesellschaft. Kein Gefühl, erst einmal dazugehören zu müssen. Stattdessen Neugier aufeinander.
Und genau das sollte sich durch den gesamten Tag ziehen.
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Ein gemeinsamer Tisch verändert die Perspektive
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Bevor es gemeinsam durch die automobile Geschichte ging, stand zunächst das Mittagessen auf dem Programm.
Vielleicht war genau das einer der wichtigsten Teile des Tages.
Denn am Tisch spielten plötzlich weder Fahrzeugmarke noch PS Zahl eine große Rolle. Es wurde erzählt, gelacht und diskutiert.
Natürlich ging es auch um Unternehmen, Projekte, Ideen und berufliche Erfahrungen. Bei einer Gruppe, in der viele Unternehmer und Macher aufeinandertreffen, entstehen solche Gespräche fast automatisch. Aber eben nicht nur.
Es ging genauso um den ganz normalen Alltag. Um Familie und Freundschaften. Um Erfahrungen, die man gemacht hat. Um Dinge, die einen gerade beschäftigen.
Aus manchen Gesprächen wurden sogar kleine philosophische Diskussionen über das Leben, persönliche Entscheidungen, Erfolg und darüber, was am Ende eigentlich wirklich wichtig ist.
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„Beim gemeinsamen Essen ging es schnell um mehr als Autos. Um Alltag, Freundschaften, Business, neue Ideen und manchmal einfach um ein gutes Gespräch.“
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Manche kennen sich seit Jahren und freuen sich, Freunde wiederzusehen. Andere begegnen sich zum ersten Mal. Und wieder andere stellen nach wenigen Minuten fest, dass sie überraschend viel miteinander verbindet.
Vielleicht liegt genau darin eine der größten Stärken von Gold Run.
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Draußen Supersportwagen, drinnen automobile Geschichte
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Nach dem gemeinsamen Essen ging es in das Nationale Automuseum The Loh Collection.
Und der Kontrast hätte kaum besser sein können.
Noch kurz zuvor standen draußen moderne Sportwagen auf dem Parkplatz. Wenig später bewegten wir uns gemeinsam durch Jahrzehnte automobiler Geschichte.
Historische Fahrzeuge, Motorsport, technische Meilensteine und Autos, mit denen viele ganz persönliche Erinnerungen verbinden.
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Dabei wurde schnell deutlich, dass Leidenschaft für Autos weit mehr sein kann als die Frage nach Leistung oder Kaufpreis.
Plötzlich ging es um das erste Auto. Um Fahrzeuge, die früher als Poster an der Wand hingen. Um Modelle, die man als Kind bewundert hat. Und natürlich um die unvermeidliche Frage, welches davon man mitnehmen würde, wenn man genau eines auswählen dürfte.
Die Sammlung wurde damit nicht nur zum Programmpunkt, sondern zum nächsten Ort für Gespräche.
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Gute Organisation merkt man daran, dass man sie irgendwann vergisst
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Was uns ebenfalls positiv aufgefallen ist, war der Rahmen, den Marc Wenger und das Gold Run Team geschaffen hatten.
Treffpunkt, Informationen, Ablauf, gemeinsames Essen und Museumsbesuch waren klar organisiert. Gleichzeitig fühlte sich der Tag nie nach einem strikten Programm an.
Und vielleicht ist genau das gute Organisation. Sie gibt Orientierung, ohne ständig im Vordergrund zu stehen.
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Gemeinschaft kann man nicht planen.
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Man kann lediglich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie entsteht.
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Als das Programm vorbei war, blieben die Menschen
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Für uns war vielleicht gerade das Ende des Tages die schönste Beobachtung.
Der offizielle Museumsbesuch war vorbei. Niemand musste mehr irgendwohin. Niemand hatte einen weiteren Programmpunkt auf dem Plan.
Und trotzdem war für viele noch nicht Schluss.
Ein Teil der Gruppe traf sich anschließend außerhalb des Museums noch auf einen Kaffee. Man setzte sich zusammen, redete weiter, tauschte Kontakte aus, lachte und führte Gespräche fort, für die vorher vielleicht die Zeit gefehlt hatte.
Es wurde genetzwerkt, ohne dass jemand daraus ein Networking Event machen musste. Freunde saßen zusammen. Neue Bekanntschaften wurden vertieft.
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„Das offizielle Programm war vorbei, der gemeinsame Tag aber noch nicht. Einige trafen sich anschließend noch auf einen Kaffee und ließen den Nachmittag gemeinsam ausklingen.“
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Vielleicht erzählt dieser eine Moment mehr über Gold Run als jedes Foto eines Lamborghini, McLaren oder Porsche.
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Mehr als ein Tag mit außergewöhnlichen Autos
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Als wir am Abend zurückblickten, waren natürlich jede Menge Bilder und Videomaterial auf unseren Speicherkarten.
Aber wir hatten noch etwas anderes dabei.
Neue Kontakte. Spannende Gespräche. Geschichten. Begegnungen. Und das Gefühl, vom ersten Moment an willkommen gewesen zu sein.
Gold Run zeigt, dass eine gemeinsame Leidenschaft Menschen zusammenbringen kann, die sich sonst vielleicht niemals begegnet wären.
Das Auto öffnet möglicherweise die Tür.
Was danach entsteht, entscheiden die Gäste.
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Wir fahren wieder mit
Unser erster Gold Run war ganz sicher nicht unser letzter.
Am 27. September geht es für Gold Run in den Schwarzwald und unter anderem zum 5 Sterne Superior Hotel Dollenberg.
Nach diesem ersten gemeinsamen Tag steht für uns bereits fest.
KD fährt wieder mit.
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Diesmal wissen wir allerdings schon, worauf wir uns am meisten freuen.
Nicht auf das teuerste Auto.
Sondern auf die Menschen darin.
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Wir haben den Tag genutzt, um mit verschiedenen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Über Autos natürlich, aber auch über Erfolg, Freundschaft, Unternehmertum, Gemeinschaft und das Leben abseits der Straße.
Gold Run ist eine Community rund um Sportwagen, gemeinsame Ausfahrten und besondere Erlebnisse. Gegründet wurde Gold Run von Marc Wenger. Seit 2016 bringt das Format Automobilbegeisterte bei Touren und Veranstaltungen zusammen.
Dabei geht es längst nicht ausschließlich um die Fahrzeuge. Gemeinsame Erlebnisse, neue Kontakte, Freundschaften und der persönliche Austausch gehören ebenso zum Konzept. Die Touren führen zu ausgewählten Zielen, Restaurants, Hotels und besonderen Locations.
2016
Marc Wenger
Region Stuttgart
Sportwagentouren, Events, gemeinsame Erlebnisse und Community
Leidenschaft für Automobile verbindet sich mit persönlichen Begegnungen, Austausch und Netzwerk







