Bei der Auftaktveranstaltung der Tour Ginkgo im Landkreis Ludwigsburg ging es nicht nur um Zahlen, Spenden oder Organisation. Es ging um Werte. Um Verantwortung. Und um die Frage, welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann.
Im Gespräch mit Alex Julien vom KD Magazin gibt Markus Stammberger, Unternehmer und Inhaber von Brillen Mosqua, einen persönlichen Einblick in seine Motivation, sich seit mittlerweile acht Jahren als Schirmherr für Aufwind e.V. zu engagieren. Eine Rolle, die für ihn weit über eine symbolische Funktion hinausgeht.
In diesem Jahr kommt den Spenden der Tour Ginkgo eine besondere Bedeutung zu, denn sie gehen direkt an Aufwind e.V. – eine Organisation, die Familien mit schwer kranken Kindern im Landkreis Ludwigsburg unterstützt. Für Stammberger ist dieses Engagement keine strategische Entscheidung, sondern eine sehr persönliche.
Als Vater einer gesunden Tochter spricht er offen darüber, wie dankbar er für dieses Glück ist. Gleichzeitig macht er deutlich, dass dieses Bewusstsein auch Verantwortung mit sich bringt, die Verantwortung, hinzusehen, zu helfen und aktiv zu handeln.
Dabei wird schnell klar, dass es ihm nicht um Aufmerksamkeit oder Image geht. Vielmehr beschreibt er gesellschaftliches Engagement als Teil seiner unternehmerischen Identität. Für ihn gehört es dazu, nicht nur wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sondern auch etwas zurückzugeben. An die Region, an die Menschen und an diejenigen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.
Das Interview zeigt, wie wichtig lokale Initiativen wie die Tour Ginkgo sind. Sie schaffen Nähe, Vertrauen und direkte Hilfe dort, wo sie gebraucht wird. Gleichzeitig machen sie sichtbar, was möglich ist, wenn Menschen Verantwortung nicht delegieren, sondern selbst übernehmen.
Ein Gespräch, das nicht im Vordergrund stehen muss, um Wirkung zu entfalten. Und das daran erinnert, dass echte Verantwortung immer im Kleinen beginnt.













